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Fischereiverband des Kantons Luzern

Bäche, Flüsse beobachten – Verstösse melden

Wassermangel und hohe Temperaturen gefährden Flora und Fauna in den Gewässern. Jeder Tropfen ist wichtig. Deshalb ruft der Fischereiverband Kanton Luzern FKL Fischer und Bevölkerung auf, den Zustand der Bäche und Flüsse zu beobachten und Wasserentnahmen oder tiefe Wasserbestände zu melden.

Wassermangel und hohe Temperaturen gefährden Flora und Fauna in den Gewässern. Jeder Tropfen ist wichtig. Deshalb ruft der Fischereiverband Kanton Luzern FKL Fischer und Bevölkerung auf, den Zustand der Bäche und Flüsse zu beobachten und Wasserentnahmen oder tiefe Wasserbestände zu melden.

Seit dem Hitzesommer 2018 ist die Situation in den Luzerner Bächen und Flüssen immer noch kritisch. Die (Grund-)Wasserstände haben sich noch nicht erholen können. Dazu bräuchte es noch viele längere und intensivere Regenfälle.

Geht gar nicht: einfach Wasser abpumpen!
Es gibt Gewässerabschnitte, die bei anhaltender Trockenheit natürlicherweise versiegen. Es ist wichtig, solche Notsituationen früh zu erkennen und den Behörden zu melden. Was aber gar nicht geht, sind Wasserentnahmen aus Bächen, die für die Gewässerlebensgemeinschaft kaum mehr genug haben. Wer also keine vom Kanton ausgestellte Bewilligung hat, hat nicht das Recht, Wasser abzupumpen. „Wer es trotzdem tut, der klaut Wasser“, bringt es Markus Fischer, Präsident des Fischereiverbandes Kanton Luzern, knallhart auf den Punkt.

Fall Oberkirch als Warnschuss
Der Fischereiverband verweist auf einen publik gewordenen Verstoss von letzter Woche in Oberkirch. „Dieser Warnschuss sollte genügen, damit gar niemand mehr in Versuchung kommt, illegal Wasser aus den Gewässern abzuführen“. Die restriktive Haltung von Behörden und Polizei unterstützt der Fischereiverband voll und ganz. Denn die schon tiefen Wasserbestände führen durch Entnahmen dazu, dass Gewässer austrocknen und es zum brutalen Fischsterben und Austrocknen des Lebensraums Gewässer kommt.

Augen offenhalten - sofort melden
Der Fischereiverband ruft Fischer, Fischpächter und Bevölkerung auf, die Augen offen zu halten. Fische in versiegenden Bachabschnitten oder Wasserentnahmen aus kaum mehr wasserführenden Bächen sollen umgehend der Luzerner Kantonspolizei Nr. 117 gemeldet werden, um die Situation zu überprüfen. Die Behörden werden umgehend Abklärungen treffen oder Massnahmen veranlassen.

Sistierung ist möglich!
In begründeten Fällen erteilt die kantonale Dienststelle Umwelt und Energie Bewilligungen für Wasserentnahmen zur Bewässerung, zum Heizen oder Kühlen. Allerdings: Die Dienststelle berücksichtigt mit den strengen Entnahmebestimmungen die Mindestanforderungen der Gewässerökologie. Bei zu tiefen Wasserständen wird die Bewilligung wieder sistiert. Denn: „Ohne die nötige Wassermenge, gibt es keine Fische und ohne Fische keine Fischerei“, so Markus Fischer.     Bi.


Weitere Auskünfte
Markus Fischer, Präsident Fischereiverband Kanton Luzern FKL, 079 688 86 21, zeppe@bluewin.ch
Kurt Bischof, Geschäftsleiter/Kommunikation FKL, 079 643 30 63, kurt.bischof@bischofmeier.ch

 



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